Kabel BW – Adé!?

6 Apr

bb_KabelBW_Problem

150 Mbit/s! Das erinnert mich an seelige Wohnheimszeiten. Dort hatten wir eine 100 Mbit-Anbindung ans Uni-Netz und fühlten uns in Zeiten von gerade aufkommenden DSL-Anschlüssen mit 0,768 Mbit wie die Könige.

Und tatsächlich kommt hier auch, wenn etwas kommt (dazu gleich mehr) so viel Internet aus der Kabel-Leitung. Fantastisch. Wenn da nicht diese Probleme wären. Diese vielen unterschiedlichen, andauernden, offensichtlich für Kabel BW schier unlösbaren Probleme… Aber der Reihe nach: Unser Anschalttermin war der 17.2.2014. Mittlerweile haben wir den 6.4.2014 und es läuft immer noch nicht rund.

1. Phase: Schlecht verkabelt

Am 17.2. kam pünktlich zum vereinbarten Termin der Techniker mit dem Modem vorbei. Nachdem er alles angeschlossen hatte, saß er etwas ratlos vor seinem Laptop und meinte, es gäbe derzeit Probleme mit der Freischaltung. Es sollte aber im Laufe des Tages freigeschaltet werden. Etwas stutzig lies ich ihn ziehen (1. Fehler ;)

Nachmittags wurde tatsächlich die Leitung freigeschaltet und hat auch für satte 3 (in Worten: drei) Minuten funktioniert. Danach war alles tot. Also neben Internet auch TV und Telefon. Nach einem Anruf bekamen wir immerhin sehr flott gleich einen weiteren Technikertermin. Zwei Tage später war erneut ein Techniker vor Ort. Der stellte fest, dass am Verteiler im Keller wohl ein Kurzschluss produziert wurde. Gut, so ein Fehler ist ärgerlich, aber kann ja mal vorkommen. Immerhin wurde schnell nachgebessert. Soweit also alles gut.

2. Phase: 3 Wochen lang Blinker-Net: geht, geht nicht, geht, geht nicht

Weit gefehlt, denn nur vermeintlich war alles ok. Das merkten wir aber erst nach unserem eigentlichen Einzug (22.2.2014). TV ging problemlos (das unwichtigste natürlich, aber hier bin ich wohl etwas anders gepolt, als der Großteil Deutschlands…) Telefon funktionierte die meiste Zeit, Internet aber nur absolut erratisch und sporadisch. Mal wurden Seiten geladen und alles wirkte in Ordnung, mal kamen nur ein paar Bits durch die Leitung oder es wurde erst nach 10 Gedenksekunden eine Seite aufgebaut.

Das Setup sieht wie folgt aus:
An der Kabeldose hängt ein Technicolor TC7200 (gestellt von Kabel BW). Das Teil ist Kabelmodem und Router in einem. WLAN habe ich nicht aktivieren lassen (1. würde das einmalig 30€ kosten, was ich rein vom Prinzip schon lächerlich finde, 2. hat es nur ein 150er-WLAN, was mir intern zu langsam ist, außerdem über eine zu geringe Reichweite verfügt). Am TC7200 hängt ein Windows-PC, zwei Konsolen und ein Netgear WNR2200 Router per LAN-Kabel. Der WNR2200 macht wiederum ein WLAN auf, womit dann unsere Arbeits-iMacs und iOS-Geräte, sowie Apple TV und AirPort Express miteinander sprechen.

Das TC7200 hat die interne IP 192.168.0.1, der Netgear 192.168.1.1. DHCP läuft ausschließlich übers TC7200, beim Netgear ist DHCP deaktiviert (ansonsten ist völliges Chaos angesagt. An diesem Punkt fehlt mir jedoch das nötige Netzwerk-Wissen, wieso das so sein muss. Laut meiner Recherche sollte es jedenfalls so passen). Ich habe mir aber vom Support vorab schriftlich versichern lassen, dass es möglich ist, einen eigenen WLAN-Router hinter dem Kabelmodem einzusetzen.

bb_Modem

Dieses Drama ging jedenfalls über drei Wochen und diverse Anrufe bei der Kabel BW-Hotline. Zwischendurch wurde das Störungsticket einfach mal geschlossen (man bekommt eine SMS), ohne dass nachgefragt wurde, ob denn alles wieder in Ordnung sei. Aber mit einem Techniker mal telefonieren, der mit Begriffen wie DHCP, WLAN, Einsatz eines eigenen Routers und die Konfiguration desselbigen etwas anfangen kann ist natürlich unmöglich. Nach drei Wochen hat sich Kabel BW dann doch mal erbarmt, uns erneut einen Techniker vorbei zu schicken.

Der hat unter anderem die Kabeldose gewechselt (weniger Dämpfung, nach eigener Aussage hätte die bis dato eingesetzte Dose gar nicht eingebaut werden dürfen) und mit einem Techniker bei Kabel BW telefoniert, der wiederum an der Konfiguration des Modems herumgeschraubt hat. Dieser meinte auch recht erstaunt, er hätte 16 Geräte am Modem gefunden. Oha! 16 Geräte! Was erlauben? Ich hab dann nur gefragt, ob das ein Problem für das TC7200 sei und gar nicht erst versucht zu erklären, dass das durchaus realistisch ist im Jahre 2014.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nach dem Besuch des Technikers schien die Leitung endlich zuverlässig zu sein.

3. Phase: 24h-Disconnect? Nein, 24h-Reboot!

Ihr könnt es euch sicher denken: Weit gefehlt. Wir sind mittlerweile auf einem Stand, wo ich sagen kann: WENN das Modem läuft, dann läuft alles bis auf den ein oder anderen sporadischen Schluckauf zuverlässig. Trotzdem bleibt folgendes Problem: Durchschnittlich alle 24 Stunden muss ich das Modem neu booten. Keine Ahnung, was genau passiert (die LEDs am Gerät lassen auf keinen Fehler schließen), aber das TC7200 ist auch per LAN-Kabel nicht mehr erreichbar. Es verteilt auch keine IP-Adressen mehr. Doch selbst wenn ich dem PC eine fixe 192.168.0.XYZ Adresse gebe, komme ich nicht aufs Gerät. Es hilft nur abstecken, einstecken und wieder 2,5 Minuten warten (das Ding bootet unglaublich langsam!)

Letzten Donnerstag bekam ich dann eine lapidare SMS von Kabel BW, ich solle das Modem auf Werkseinstellung zurücksetzen. Das würde das Problem lösen. Ähem, wie bitte? Ich hab doch an der Konfiguration des Modem nichts verändert, abgesehen vom Adminpasswort. Gut, gesagt, getan. Gestern habe ich das Modem dann sogar ganze drei Mal neu starten müssen. Heute bereits auch einmal. Hat folglich – wie erwartet – rein gar nichts gebracht.

Was ich zudem äußerst creepy finde: Ab und an bootete das Modem während dieser Zeit auch mal „von selbst“ neu. Vermutlich weil gerade ein Techniker auf dem Gerät war. IN MEINEM WOHNZIMMER! Und das machen die gerne auch mal abends um 19:00 Uhr, vermutlich weil da die wenigsten Menschen zuhause sind… Oh wait! Ist es zuviel verlangt, dass ich einfach nur ein „dummes“ Kabelmodem möchte, aus dem Internet kommt und wohinter ich dann meine eigene Intranet-Struktur aufbauen kann, wie es mir beliebt? Eine, in die mir niemand von ISP-Seite reinpfuschen kann?

Fazit: Neues Modem oder Kündigung

Ein Kollege riet mir schon dazu, eine Zeitschaltuhr einzurichten, die jede Nacht dem Modem kurz die Stromzufuhr kappt. Auch eine Option ;) Morgen werde ich mal wieder mit dem Support telefonieren (das Wochenende wollte ich mir damit nicht versauen, so schönes Wetter hier). Ich gebe dem Laden nun ein Ultimatum. Entweder sie schicken mir im Laufe der Woche ein funktionierendes Gerät oder ich mache von der zweimonatigen Kündigungsfrist nach Freischaltung Gebrauch und werde fristlos kündigen. Zwar mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge, da über klassisches DSL hier natürlich nur eine 50 Mbit-Leitung möglich ist. Das ist zwar noch 3x so viel, wie in der alten Bude, aber eben auch nur ein Drittel von dem, was ich jetzt habe, wenn es funktioniert. Die Odyssee geht weiter. Was ein Ärger mit Kabel BW.

Ich halte euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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Bye BY, bye bye Erlangen

19 Feb

Disclaimer: Obwohl Innenminister Thomas de Maizière kürzlich noch meinte, “Man muss nicht sein Tagebuch ins Internet stellen”, wird das hier eher ein derartiger Post. Exactly zero fucks were given…

Diesen Samstag ist es soweit. Nach 14,5 Jahren verlasse ich Erlangen mit einem lachenden und einem weinenden Auge in Richtung Mannheim. Somit verlasse ich auch Bayern (das wiederum eher mit zwei lachenden Augen…)

Ich werde vieles vermissen. Schöne Erinnerungen hängen an diesem verschlafenen Örtchen (ja, mir ist Erlangen mittlerweile tatsächlich zu klein geworden). Viele gute Freunde und Arbeitskollegen durfte ich kennen lernen, einige sind mit der Zeit auch wieder andere Wege gegangen. Auch wenn ich zuletzt nur noch selten Gast im Strohalm war, wird er immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben. Danke Wulli und Team. Ich drücke euch die Daumen für die Zukunft und werde sicher irgendwann ganz unverhofft wieder hereinschneien. Den jährlichen Ausnahmezustand (andere nennen es Berch) werde ich persönlich eher weniger vermissen.

Erlangen_BB

Bands wurden gegründet, Bands wurden aufgelöst. Es sind aber auch genügend schmerzliche, wenn auch nicht weniger wichtige Erfahrungen mit Erlangen verknüpft. Letzten Endes fühle ich mich aber immer noch ein wenig wie der Student von früher, wenn ich durch die Stadt gehe, selbst wenn das Studium jetzt schon einige Jahre zurückliegt. Daher freue ich mich auf den Tapetenwechsel und auf Mannheim, wo ich bereits auf teils alte, teils neue Freunde treffe. Ich freue mich auf meinen neuen Job und die neuen Kollegen. Es wird Zeit für einen Neuanfang, was mich heute morgen auch spontan zu folgenden Zeilen inspiriert hat:

Alle Zeichen stehen auf Neuanfang
Ich reboote jetzt mein Leben
Alle Zeichen stehen auf Neuanfang
Gibt noch so viel zu erleben

Bin gespannt, wann dieses kleine Samenkorn zu einem ausgewachsenen Blindflug-Song herangewachsen sein wird. Denn Blindflug fliegt weiter. Allen Unkenrufen zum Trotz und vielleicht gar wider gesunden Menschenverstands. Mir bleibt erst mal danke zu sagen. Danke Erlangen. Danke an alle, die mich hier begleitet haben.

Macht’s gut und haltet die Ohren steif!

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Fl-ad-y Bird

7 Feb

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Ich will gar nicht darüber nachdenken, wieso Flappy Bird zum Phänomen wurde. Das haben andere bereits ausführlich getan. Was ich viel imposanter finde ist die Tatsache, dass der Entwickler es dadurch schafft, der Werbebranche ordentlich die Hosen runter zu ziehen. Scheinbar verdient er $50000 an Werbeeinnahmen pro Tag. Und das mit Werbung, die bei diesem Spiel mit Sicherheit kaum ein Mensch wahrnehmen dürfte, geschweige denn – außer vielleicht aus Versehen – antippt. Chapeau!

Der Forderung danach, Apple solle versuchen, mehr Fokus auf Qualität im App Store zu lenken, schließe ich mich im Übrigen restlos an.

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Metamorphose – Er ist wieder da

30 Jan

Nein, ich spiele nicht auf das eher mäßig unterhaltsame Buch von Timur Vermes an. Vielleicht wäre “The Show must go on” der bessere Titel für diesen Post gewesen… Jedenfalls habe ich nach zwei Monaten Zwangspause am 6. Januar wieder mit dem Training begonnen.

Der Trainingsausfall hat sich – wie erwartet – deutlich bemerkbar gemacht. Die ersten beiden Wochen konnte ich mich vor Muskelkater teilweise kaum rühren. Ich musste mit den Gewichten schweren Herzens einen Schritt rückwärts machen und erst drei Wochen nach erneutem Trainingsbeginn hielt ich das erste Mal die Bauchmuskel-Einheit wieder bis zum Ende durch. Gestern war ich das erste Mal seit der Pause im Schwimmbad. Wenigstens hier lief alles noch ziemlich rund. 2000m in unter einer Stunde (59 Minuten, aber immerhin), ohne sonderliche Schäden – bislang kaum Muskelkater – davon zu tragen.

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Der aktuelle Stand mit Foto

Zwei Mal pro Woche werde ich aber vor dem Umzug zeitlich nicht mehr schaffen. Die Umzugsvorbereitungen und das viele Pendeln nach Mannheim kosten aktuell einfach zu viel Zeit. Des Weiteren überlege ich, ob ich in Mannheim überhaupt mit dem Schwimmen fortfahren werde. Ich kann kaum zu Uhrzeiten gehen, wo wenig los ist, außerdem gibt es dort nur Hallenbäder mit 25m-Bahnen. Da bekommt man doch einen Drehwurm. Außerdem weiß ich nicht, ob ich bis 80 zählen kann… Andererseits ist gerade das Schwimmen bekanntermaßen ein enorm gutes Training (viele Muskelgruppen plus Cardio). Ob ein Cross-Trainer das ersetzen kann? Platz wäre in der neuen Wohnung vorhanden. Ich bin für Tipps offen…

Bleibt zu sagen: Ich fühle mich prima. Ich bin ausgesprochen froh, dass ich endlich wieder trainiern kann und hoffe, in naher Zukunft keinen längeren Ausfall mehr erdulden zu müssen. Die Rolle für eine Neuauflage von E.T. habe ich dann doch nicht bekommen. Wahrscheinlich weil mein Finger nicht mehr so schön leuchtet…

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Nach Hause telefonieren?

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Metamorphose – Unliebsame Zwangspause

6 Dez

Es wurde sich schon gewundert, wieso es keinen neuen Post zum Thema Bernd und Sport gab. Nun, ich muss gerade leider eine sehr unliebsame Zwangspause einlegen. Nachdem ich Anfang November mit einer dicken Erkältung gesegnet wurde, die schon mal zwei Wochen Pause erforderte, habe ich mir, nachdem es wieder richtig losgehen sollte, vor eineinhalb Wochen den Zeigefinger der rechten Hand in die Autotür geklemmt, der seitdem seine ganz eigene Metamorphose durchläuft… Schwimmen oder gar Gewichte greifen Fehlanzeige.

Dabei hatte ich mir erst kürzlich so ein hübsches und überaus praktisches neues Trainingsgerät zugelegt:

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Nur 5 Euro im hiesigen Baumarkt!

Kurzzusammenfassung der Prognose meines Hausarztes nach Untersuchung meines Fingers:

  • Ich: Wie lange wird das ungefähr noch dauern? A: Wochen.
  • Ich: Wird der Nagel abgehen? A: Ja.
  • Ich: Kann ich irgendetwas tun, um die Heilung zu unterstützen? A: Schonen.

Fantastische Aussichten also…. NICHT! Gut, ich kam zuletzt zwecks einiger verlängerter Wochenenden in Mannheim ohnehin nur unregelmäßig dazu, meinen Trainingsplan einzuhalten (Wohnungs- und Jobsuche gleichzeitig durchzuziehen war nicht meine beste Idee…) Bis ich aber wieder richtig loslegen kann, wird es wohl mindestens Januar, wenn nicht Februar werden. Dumm nur: Ende Februar steht bereits der Umzug an…

Einziges gutes Zeichen: Ich vermisse den Sport. Auch jetzt noch. Ich bin also guter Dinge, dass ich die Motivation über diese Durststrecke hinweg helfen wird. So, zum Abschied vom Sport für dieses Jahr noch der warnende Zeigefinger: Seid vorsichtig beim Anbringen von Windschutzscheiben-Frostschutz-Folie (schönes Wort, nicht?)

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Finger-Metamorphose

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DSL-Apokalypse abgewendet

12 Nov

InternetApokalypse

4 Tage ohne DSL (und Festnetz-Anschluss). 4! Tage! Wenn ich das meinen Alten erzähle, fragen die mich vermutlich, wo denn das Problem sei. Die Internet-Asketen raten mir sicher, einen Entzug von meiner Internetsucht zu tätigen. Mach ich, sobald sie einen Entzug von der Nutzung von Strom durchziehen.

Es ist nunmal so: 95% meiner Korrespondenz geschieht online (der Rest wären dann die Anrufe zuhause…). Schätzungsweise 99% meiner Informationsbeschaffung geschieht online. Selbst einen nicht unerheblichen Teil meiner Einkäufe erledige ich online. Ein Glück hatte ich noch Methadon in Form von mobilem Internet (früher, Kinder, hätte es das nicht gegeben). Aber das ist – insbesondere wenn man gerade auf Wohnungs- und Jobsuche ist – nicht ansatzweise ein Ersatz. Ein Glück konnte ich zwei Tage davon entfliehen…

Als es heute endlich wieder ging, musste ich mit einigen Updates und dem Download zweier Workshop-Videos die Leitung erst mal gehörig durchpusten. Jetzt läuft zum Glück alles wieder wie gehabt. Und was war nun die Ursache? Die werten Telekomiker haben offenbar aus Versehen den falschen Account abgeschaltet (ich bin Vodafone-Kunde). Nachdem der Techniker hier war, nichts finden konnte, und sich daraufhin zum Straßenkasten verzog, bekam ich 20 Minuten später einen lapidaren Anruf mit der Begründung: “Da wurde was falsch geschaltet”. Na herzlichen Dank! Natürlich nicht ein Wort der Entschuldigung. Bin ja auch nicht deren Kunde, was juckt das schon.

Versteht mich nicht falsch: Fehler passieren, sind menschlich und ganz normal. Nur: Da Vodafone auch nicht mehr tun kann, als einen Telekom-Techniker vorbei zu schicken, und nur vermuten kann, dass dort unter Umständen der falsche Zugang gekappt wurde, dann ist das System vielleicht zu überdenken, oder? Anders gesagt: Dieses System ist so unglaublich kaputt, dass ich es nicht fassen kann.

Fazit: Ich beneide euch nicht, die ihr da auf dem Land im Entwicklungsland Deutschland lebt und die Bits durch die Leitung tröpfeln sehen könnt (wenn überhaupt). Ich fordere Internet hat ebenso verfügbar zu sein wie Wasser und Strom.

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Werft mit Geld:
Next Car Game Kickstarter

5 Nov

Ich hab das gute Stück bereits im September vorbestellt, jetzt läuft seit wenigen Tagen auch eine Kickstarter-Aktion zum Next Car Game. Vorbestellungen behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit und ihr bekommt, falls zutreffend, auch die Goodies der entsprechenden Kickstarter-Stufe. Wer noch nicht geordert hat, sollte sich dringend mal das eingebettete Video ansehen. Klar, hier schreibt ein beinharter Fan, aber ich bin zuversichtlich, dass nach dem eher mauen Ridge Racer Unbounded das gute alte Flatout-Feeling bei Next Car Game wieder vollständig vorhanden sein dürfte. Los jetzt, so werfet euer Geld auf die Finnen!

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iPad Air: Wow, ist das leicht!

4 Nov

Letztem Samstag stieg ich von meinem betagten iPad 3 auf das neue iPad Air um (Release-Tag war der 1. November, in Bayern ein Feiertag). Viel möchte ich gar nicht schreiben. Das wurde an zahlreichen anderen Stellen bereits ausführlich abgefrühstückt. Ich habe mich erneut für die 32GB-Variante (mit Mobilfunk-Einheit) entschieden. Das mag insbesondere im Jahr 2013 wenig erscheinen, doch zum einen habe ich selten Videos auf dem Gerät, zum anderen greife ich auf meine Musikbibliothek via iTunes Match zu, weshalb auch davon nur Bruchteile auf dem internen Flashspeicher lagern. Mobilfunk könnte ich via Personal Hotspot zwar ebenso vom iPhone verwenden, doch hat das neben dem umständlichen Ein- und Ausschalten – ich möchte den Hotspot nicht dauerhaft aktiviert lassen – den Nachteil, dass immer beide Akkus leergesaugt würden. Ich möchte, wenn ich das Gerät in die Hand nehme, direkt lossurfen können – auch außerhalb bekannter WLANs.

iPadAir

Jetzt rennt auch BIT.TRIP RUN!

“In die Hand nehmen” ist das perfekte Stichwort und führt mich zum in meinen Augen herausragendsten Merkmal des Air. Mein ursprünglicher Plan war, mir diesmal ein iPad Mini zu kaufen, sofern es denn ein Retina-Display spendiert bekommen würde (was der Fall ist). Da das Air mittlerweile aber nur noch rund 130g schwerer als das neue Mini ist, war klar, dass ich dem größeren Display wieder den Vorzug geben würde. Beim ersten Hochheben wurde ich dann auch vom Wow-Effekt überwältigt. Das iPad Air ist dermaßen leicht, dass es schon fast unwirklich wirkt. Beinahe wie ein Dummy-Gerät ohne Inhalt. Und das bei höherer Leistung und gleichbleibender, überragender Akku-Laufzeit (zumindest wirkt es bislang so). Es ist schon eine abgefahrene Zeit, in der wir leben.

Ansonsten erfreue ich mich natürlich über die enorme Leistungssteigerung, die besonders beim Sprung vom iPad 3 aufs Air drastisch ausfällt. Während BIT.TRIP RUN! das alte iPad arg ins Schwitzen brachte und nicht wirklich angenehm lief, jage ich Commander Video jetzt entspannt durch die butterweich scrollenden Level. Auch iOS7 läuft dementsprechend deutlich besser. Trotzdem sei angemerkt, dass die Tablet-Ausprägung von Apples neuestem mobilen Betriebssystem auch in Version 7.0.3 noch ein paar Ecken und Kanten aufweist. Ich hoffe auf einen baldigen Release von Version 7.1.

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Metamorphose – Unter 100!

31 Okt

Nein, nicht Kilo (diese Marke habe ich zum Glück nie ansatzweise gerissen). Die Plautze ist auf unter 100cm Umfang geschrumpft! Wie gesagt, ich mache keine Diät, noch ziehe ich das Unterfangen aus Abnehm-Gründen durch, sondern um generell Sport in meinen Alltag zu integrieren. Selbstverständlich sind die körperlichen Veränderungen trotzdem ein willkommener Nebeneffekt. Mittlerweile ist ein weiterer Monat ins Land gezogen und ich stehe kurz davor, so etwas wie Level 2 des Trainings zu starten. Dank der überaus hilfreichen Unterstützung durch Ralph (Zitat: “Schluss mit den Rentnerübungen”) werde ich ab November das Training weiter ausbauen.

2013-10-31

Ja, den Spiegel hätte ich vorher säubern sollen. Musste schnell gehen :-p

Nachdem ich kurz nach dem letzten Eintrag das erste Mal 2500m geschwommen bin, war klar: Hier muss ich etwas ändern. Mein Ziel schließlich ist nicht, irgendwann den Ärmelkanal zu überqueren, sondern das Training effizient (und zeitlich begrenzt) zu halten. Insofern versuche ich nicht länger, noch größere Strecken zu erreichen, sondern die benötigte Zeit für 2000m zu verringern. Ein erster Erfolg war meine bisherige Bestleistung von 55 Minuten vor ein paar Tagen. Dummerweise musste ich in der Folgewoche das Schwimmtraining nach gut einem Kilometer abbrechen, weil ich mit einem schmerzenden Unterschenkel zu kämpfen hatte. Erneut war eine Woche Pause (vom Schwimmen) notwendig. Mit knapp 35 bin ich nun mal nicht mehr der Jüngste :) Nach der Pause konnte ich die 55 Minuten aber gleich noch mal wiederholen. Passt also.Meine “Rentnerübungen” ziehe ich mittlerweile mit größeren Gewichten durch. Die Anschaffung von zwei in sich drehbaren Liegestütz-Griffen hat sich ebenfalls gelohnt. Das Training ist dadurch nicht nur wirkungsvoller (höhere Belastung durch längere Wege), sondern insbesondere gelenkschonender. Das unangenehme Abknicken der Handgelenke entfällt. Außerdem fühlt es sich durch die (mögliche) Drehung auch deutlich angenehmer an.

Hantelbank

Die Folterbank ist aufgebaut.

Zeit für Level 2Jetzt am verlängerten Wochenende hole ich von meinen Eltern noch die restlichen Hantelscheiben, die noch von früher zuhause rumliegen. Ich habe mir außerdem eine Folterbank Hantelbank (eine Energetics Light Bench 6.1) gegönnt. Nur eine kleine, denn ich habe (schon aus Platzgründen) kein Interesse, irgendwann auf Langhantel-Training umzusteigen. Sollte ich das Training irgendwann so erweitern wollen, werde ich vermutlich gleich in ein Fitness-Studio gehen.

Damit werde ich ab kommender Woche Level 2 des Trainings angehen. Andere Übungen, weniger Wiederholungen, dafür mit mehr Gewicht, stärkere Fokussierung auf die unterschiedlichen Muskelgruppen. Es bleibt bei ca. 30 Minuten pro Tag und ich will dennoch beibehalten, 2x pro Woche schwimmen zu gehen, wenn die Beine/die Schultern mitspielen. Mal sehen, wie das so hinhaut. Drückt mir die Daumen.

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Nachfolger oder lauer Aufguzz?
Gas Guzzlers Extreme

10 Okt

Völlig überraschend (zumindest für mich) erschien gestern auf Steam Gas Guzzlers Extreme, der Quasi-Nachfolger zu unserem “Wir schweifen ab”-Geheimtipp aus Folge 18. Auf insgesamt 40 Kursen und in 8 Kampfarenen düst ihr mit schwer bewaffneten Karren über die Piste und ballert auf eure Gegner. Nach bislang 90 Minuten anspielen konnte ich zwar noch keine wesentlichen Neuerungen entdecken, wollte aber das Spiel hier schon mal erwähnt haben, da es bis 15.10. zum vergünstigten Einführungspreis von 18,49€ (statt 22,99€) erhältlich ist.

Vom Spielaufbau scheint es dem Vorgänger wie eine 50mm-Patrone der anderen zu gleichen. Ihr wählt in der Kampagne aus einem von drei zur Verfügung stehenden Rennen aus, beispielsweise Events mit oder ohne Waffen (in letzterem Fall gibt es nur Extras wie Minen oder Ölspuren) oder Knockout-Rennen. Vom verdienten Geld rüstet ihr eure Boliden mit neuen Schießprügeln, größeren Nitro-Tanks oder sonstigen Performance-Upgrades aus oder kauft euch gleich einen besseren Untersatz. Kontinuierlich arbeitet ihr euch so in der Rangliste nach oben. Sobald Platz 1 erreicht ist, schaltet ihr die nächsthöhere Liga frei. Soweit so vertraut.

GasGuzzlersExtreme1

Da ich ein begnadeter Nicht-Online-Spieler bin, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob es die Kampfarenen schon im Vorgänger gab. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal mehr, ob es überhaupt schon einen Online-Mehrspieler-Part gegeben hat. Was aber nach meiner – zugegebenermaßen schlechten – Erinnerung neu ist, sind Sponsoren, die euch für Siege mit zusätzlichem Kleingeld belohnen und Bonusziele (“Zerstöre mindestens X Autos”, “Sorge dafür, dass Fahrer Y nicht ins Ziel kommt”) innerhalb der Rennen, die euch bei Erreichen ebenfalls ein hilfreiches Zubrot bescheren.

Ansonsten wirkt alles sehr vertraut. Insbesondere auch, weil mir bereits einige altbekannte Rennstrecken untergekommen sind. Trotzdem: Der platte, aber durchaus unterhaltsame Witz, den das Spiel versprüht (die Gegner hören z.B. auf so wortspielige Namen wie “Stu Pitt” oder “Bjorn Toulouse”), die sehr gute Grafik (samt überzeugendem Schadensmodell) und selbstverständlich der Kampf auf der Straße (Explosionen! ;) machen (mir) einfach noch genauso viel Spaß wie letztes Jahr. Allerdings muss ich die Tage Teil 1 noch mal kurz anwerfen… Ich werde den Eindruck nicht los, dass der Schwierigkeitsgrad (ich spiele wie bei fast jedem Spiel auf der mittleren von drei Stufen) noch mal gehörig angezogen hat.

GasGuzzlersExtreme2

Mein Zwischenfazit lautet: Mehr vom Gleichen. Wer nach Gas Guzzlers: Combat Carnage schon genug hatte, braucht sich Extreme nicht anzusehen. Neueinsteiger und Action-Racing-Fans versüßen sich damit die Zeit bis zum Next Car Game von Bugbear. Falls sich im Verlauf des Spiels noch überraschende neue Features auftun, werde ich an dieser Stelle erneut davon berichten. Wer eine alternative Einschätzung lesen möchte, dem sei dieser Beitrag auf Rock, Paper, Shotgun empfohlen. Von den dort angesprochenen technischen Problemen, besonders mit der Auflösung, wurde ich jedenfalls nicht belästigt.

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