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iPad Air: Wow, ist das leicht!

4 Nov

Letztem Samstag stieg ich von meinem betagten iPad 3 auf das neue iPad Air um (Release-Tag war der 1. November, in Bayern ein Feiertag). Viel möchte ich gar nicht schreiben. Das wurde an zahlreichen anderen Stellen bereits ausführlich abgefrühstückt. Ich habe mich erneut für die 32GB-Variante (mit Mobilfunk-Einheit) entschieden. Das mag insbesondere im Jahr 2013 wenig erscheinen, doch zum einen habe ich selten Videos auf dem Gerät, zum anderen greife ich auf meine Musikbibliothek via iTunes Match zu, weshalb auch davon nur Bruchteile auf dem internen Flashspeicher lagern. Mobilfunk könnte ich via Personal Hotspot zwar ebenso vom iPhone verwenden, doch hat das neben dem umständlichen Ein- und Ausschalten – ich möchte den Hotspot nicht dauerhaft aktiviert lassen – den Nachteil, dass immer beide Akkus leergesaugt würden. Ich möchte, wenn ich das Gerät in die Hand nehme, direkt lossurfen können – auch außerhalb bekannter WLANs.

iPadAir

Jetzt rennt auch BIT.TRIP RUN!

“In die Hand nehmen” ist das perfekte Stichwort und führt mich zum in meinen Augen herausragendsten Merkmal des Air. Mein ursprünglicher Plan war, mir diesmal ein iPad Mini zu kaufen, sofern es denn ein Retina-Display spendiert bekommen würde (was der Fall ist). Da das Air mittlerweile aber nur noch rund 130g schwerer als das neue Mini ist, war klar, dass ich dem größeren Display wieder den Vorzug geben würde. Beim ersten Hochheben wurde ich dann auch vom Wow-Effekt überwältigt. Das iPad Air ist dermaßen leicht, dass es schon fast unwirklich wirkt. Beinahe wie ein Dummy-Gerät ohne Inhalt. Und das bei höherer Leistung und gleichbleibender, überragender Akku-Laufzeit (zumindest wirkt es bislang so). Es ist schon eine abgefahrene Zeit, in der wir leben.

Ansonsten erfreue ich mich natürlich über die enorme Leistungssteigerung, die besonders beim Sprung vom iPad 3 aufs Air drastisch ausfällt. Während BIT.TRIP RUN! das alte iPad arg ins Schwitzen brachte und nicht wirklich angenehm lief, jage ich Commander Video jetzt entspannt durch die butterweich scrollenden Level. Auch iOS7 läuft dementsprechend deutlich besser. Trotzdem sei angemerkt, dass die Tablet-Ausprägung von Apples neuestem mobilen Betriebssystem auch in Version 7.0.3 noch ein paar Ecken und Kanten aufweist. Ich hoffe auf einen baldigen Release von Version 7.1.

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Lichtduscher-Aliens infiltrieren das Wohnzimmer

29 Dez

Lichtduscher-Aliens greifen an

Lichtduscher-Aliens greifen an

Seit Anfang Dezember habe ich so ein Lichttherapiegerät (umgangssprachlich auch Lichtdusche genannt) im Einsatz. Zwar ist die Winterdepression (oder auch saisonal-affektive Störung) bei mir zum Glück nicht sonderlich stark ausgeprägt, ich konnte aber trotzdem immer einen signifikanten Abfall meiner Motivation und so ein gewisses Gefühl von Trägheit und Niedergeschlagenheit in den Wintermonaten feststellen. Wer das nicht kennt, braucht vermutlich gar nicht weiterlesen ;) Jedenfalls muss ich dazu jetzt mal einen Post loswerden. Warum? Ganz einfach: Ich könnte mir vorstellen, dass es einige Menschen gibt, die diese Investition scheuen – ebenso wie ich lange Zeit – weil sie nicht genau wissen, ob so ein Gerät denn wirklich etwas bringt. Schließlich sind diese Teile nicht ganz billig. Nach langer Überlegung habe ich mir kürzlich das Philips HF3319/01 gegönnt. 170 Euro für eine verkackte Lampe? Ja, krass. Dachte ich mir auch. Aber man kann da auch noch bei Weitem mehr hinlegen. Das Gerät von Philips war in einem schon etwas älteren Testbericht – den ich dummerweise gerade nicht mehr finde – Preisleistungssieger. Also dachte ich mir, ich probier das jetzt mal aus.

Wie funktioniert so eine Lichttherapie überhaupt? Ihr setzt euch jeden Tag (empfehlenswerterweise morgens, mittags geht aber auch; später sollte es nicht sein, Stichwort: Einschlafprobleme) mindestens 30 Minuten vor das Gerät (bei 20cm Entfernung; ab 30cm sind schon 60 Minuten nötig, bei 50cm Entfernung 2 Stunden). Braun wird man davon selbstverständlich nicht. Ein UV-Filter verhindert jegliche UV-Strahlung. Ist ja auch keine Sonnenbank. Bei mir sieht das in der Praxis so aus: Ich stehe morgens auf, koche mir meinen obligatorischen Kaffee und hock mich damit an den Esstisch, unmittelbar neben mir die Lampe, vor mir das iPad mit Reeder und/oder meiner Twitter-Timeline. In kurzen Lesepausen schau ich auch mal direkt in die Lampe, ansonsten strahlt sie aber immer seitlich in mein Blickfeld. Ja, das geht selbst mit dem für seine Spiegelungen berühmt-berüchtigtem iPad-Display ganz passabel. Bücherlesende Kindle-Besitzer lachen sich bitte jetzt ins Fäustchen.

Die Lampe ist verdammt hell, aber dennoch nicht extrem blendend. Trotzdem ist es anfangs ziemlich ungewohnt, gerade wenn die Augen früh noch nicht so recht aufgehen wollen. Wenn man draußen durch den Flur läuft, sieht es aus, als ob Aliens gerade das Wohnzimmer infiltrieren. Ist aber Gewohnheitssache. Nach zwei/drei Tagen hat es mich schon nicht mehr gestört. Von den wohl ab und an anfänglich auftretenden Nebenwirkungen von Kopfschmerzen oder trockenen Augen konnte ich bei mir jedenfalls nichts beobachten.

Und die Wirkung? Ich kann nur sagen: Ich fühle mich deutlich besser. Klar, sowas ist schwer messbar. Wie gesagt, ich wende die Lampe seit mittlerweile knapp vier Wochen regelmäßig jeden Tag an und davon abgesehen habe ich mein Leben nicht verändert. Insofern kann ich zumindest sagen, es hat mit der Lampe zu tun. Ob das nun ein Placebo-Effekt ist oder nicht, ist mir eigentlich egal. Hauptsache, es wirkt. Wer also unter ähnlichen Symptomen zu leiden hat, und sich nicht sicher ist, ob er in eine derartige Lampe investieren soll, dem kann ich nur dazu raten. Keine Ahnung, ob es eine billigere auch getan hätte. Eine teurere war in meinem Fall jedenfalls nicht nötig.

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PS3-Controller mit Mac verbinden

14 Dez

Da es selbst gestandene Zocker wie Breakfast-Podcaster Manu überrascht, dachte ich mir, ich verblogge das mal schnell. Das PS3 Gamepad lässt sich wunderbar über Bluetooth am Mac verwenden. Eine kurze Internet-Recherche hat ergeben, dass der Support scheinbar bereits seit 10.6 (Snow Leopard) enthalten ist. Ich verwende 10.7 (Lion) und habe es erfolgreich mit Trine 2 ausprobiert.

Lustig natürlich: Im ersten Moment habe ich zunächst mal die PS3 im Nebenzimmer eingeschaltet, als ich vor dem iMac auf die PS-Taste drückte. Natürlich muss der Controller erst mit dem Mac verbunden werden. Das Pairing funktioniert wie bei der Verwendung eines Controllers an einer fremden PS3: Zunächst per USB-Kabel das Gamepad mit dem Mac verbinden, PS-Taste drücken, abstecken. Daraufhin erschien bei mir ein Bluetooth-Dialog, der mich nach einem Code fragte. Die übliche(?) Kombination 0000 hat sofort funktioniert. Danach hatte ich bei Trine 2 im Konfigurationsmenü das Gamepad zur Auswahl. Herrlich!

Update: Kleiner Hinweis am Rande, falls sich jemand wundern sollte: die roten LEDs des Controllers leuchten bei Verwendung am Mac nicht.

PS3 Controller via Bluetooth am Mac verwenden (Beispiel: Trine 2)

PS3 Controller via Bluetooth am Mac verwenden (Beispiel: Trine 2)

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iPhone 4S – Let’s talk Siri

5 Okt

Manchmal hat eine Erkältung auch etwas Gutes. Nachdem ich gerade bequem die Apple Keyote von gestern Abend zum Frühstück angesehen habe – natürlich bequem via AirPlay vom iPad zum Apple TV am Fernseher gestreamt – muss ich sagen: Wow! Ja, ich habe nichts anderes erwartet, als ein 4S, ein hardwareseitig leicht aufgebohrtes, äußerlich aber weitgehend identisches Gerät, weshalb ich auch nicht enttäuscht bin. Daher dachte ich bisher auch, “interessiert mich nicht”, da ich mit dem iPhone 4 bereits ein geniales Smartphone besitze. Aber diese Sprachsteuerung Siri? Exakt das, was ich mir seit Jahren erhoffe. Apple hat es meiner bescheidenen Meinung nach einmal mehr geschafft, eine Revolution in Sachen Einfachheit der Bedienung von Technik zu kreieren.

Wer jetzt ankommt und wieder rumheult, “Apple Fanboy!” schreit und behauptet, andere Telefone bieten doch schon seit Jahren Sprachunterstützung, hat entweder das Video noch nicht gesehen, oder soll mir das mit seinem Telefon bitte vorführen. Die Möglichkeit, beinahe normalsprachlich mit einem solchen Gerät zu interagieren, habe ich noch nie gesehen.

Wer nun plärrt “Das geht ja nur mit 3G/WiFi, voll doof!” hat wiederum null Ahnung von KI und Spracherkennung. Ich bin selbst nie übermäßig tief in die Thematik eingestiegen, da ich im Bereich Mustererkennung, insbesondere Spracherkennung, “damals” im Studium ziemlich wenig Peilung hatte. Das war mir lockerflockig einen Tick zu hoch. Aber ich kann so viel dazu sagen: Bis es Prozessoren und den nötigen Speicher für so eine Leistung in winzig klein (= Telefongrößen-klein) gibt, werden noch so einige iPhones erscheinen. Dazu sind derzeit noch die altbekannten Serverschränke nötig, die einen Nerd immer wieder in ehrfurchtsvolles Staunen zu versetzen wissen. Selbstverständlich werden da – vermute ich jetzt einfach frech – nur Merkmale extrahiert, diese (sehr kompakten) Daten an den Server geschickt, verarbeitet und das Ergebnis ausgeliefert. Etwas anderes ist derzeit schlichtweg noch technisch undenkbar.

“Du redest dann mit deinem Telefon in der Öffentlichkeit? Ist das nicht komisch?” ist eine der ersten Reaktionen. Warum sollte es komisch sein? Telefonieren wir nicht auch öffentlich? Noch dazu: Das ist eine Ergänzung. Es heißt ja nicht, dass ich jede noch so intime Nachricht per Spracherkennung aufnehmen muss. Aber von der Arbeit nach Hause im Auto sich Emails per Spracheingabe vorlesen, und diese auf Wunsch auch gleich beantworten zu können, eine Erinnerung an einen Termin schnell einrichten zu können, oder eine Idee schnell festzuhalten, sind für mich alltagserleichternde Erweiterungen, die ich mir seit langem wünsche.

Ich freue mich jetzt schon drauf, wenn Apple dieses Feature “Back to the Mac” bringt, hoffentlich dann auch so schlau ist und seine Airport Express Stationen mit Mikros ausstattet, so dass ich überall in der Wohnung eine Idee im Vorbeigehen festhalten kann. Wie oft ist es mir schon passiert, dass mir ein Geistesblitz oder eine wichtige Erinnerung beim Duschen einfällt. Diese werde ich bald einfach per Sprache an den Rechner schicken können. Endlich!

Ja, das sind sicher nicht jedermanns Träume, doch für mich ist es ein Lebensgefühl. Muss wohl mit Technikbegeisterung zusammenhängen. Es gibt ja auch Zettel, auf die man sich etwas notieren kann. Es gibt aber auch Schreibmaschinen und trotzdem verwenden wir Computer, wir haben Beine und doch fahren wir mit dem Auto, es gibt jahrelang etablierte Eingabegeräte, wie Maus und Tastatur, und dennoch verwendet ein Großteil der Menschheit mittlerweile für viele alltägliche Dinge lieber ein Gerät mit Touchscreen. Warum? Weil wir nach Einfachheit streben. Alle. Der eine mehr, der andere weniger (ich bin da vermutlich ein Extrembeispiel). Mir ist noch niemand begegnet, der – wenn er eine einfache Alternative kennt – lieber den komplizierteren Weg wählt.

Ich freue mich auf Siri und für mich ist es das entscheidende Feature, warum ich mir jetzt doch – entgegen vorheriger Erwartung – ein iPhone 4S kaufen werde. Danke Tim!

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Heute persönliche “Dropbox” von Apple?

6 Jun

Was ich heute morgen auf Cult of Mac gelesen habe (via @Anatollocker) macht mich ehrlich gesagt ganz hibbelig auf die WWDC-Keynote heute Abend. Die Beschreibung klingt mir ganz danach, als ob uns mit einer neuen Hardware-Version von Apples Time Capsule in Zusammenspiel mit iOS 5 und Mac OS X Lion eine Art persönliche Dropbox erwarten könnte. Sollte Cult of Mac Recht haben, werde ich einer der ersten Käufer sein. Gleich schreit sicher wieder einer: Apple-Fanboy, Apple-Fanboy!

Aber ich sehe das so: Ich nutze seit geraumer Zeit den in meinen Augen superben Dienst von Dropbox und könnte kaum begeisterter sein. Trotzdem: Sensible Daten habe ich zwar nicht viele, diese würde ich aber nur ungern auf der Dropbox ablegen. Nicht mal, weil ich dem Team dahinter nicht vertraue. Auch nicht, weil ich denke, eine eigene Lösung bei mir zuhause würde sicherer sein. Vermutlich sogar das Gegenteil. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Hacker bei mir kleinem Wicht die Mühe macht, irgendwelche Sicherheitsmechanismen zu knacken ist doch wesentlich geringer, als bei einem Dienst, bei dem Millionen Nutzer ihre Daten lagern. Die Beispiele der letzten Zeit (diverse Sony-Hacks, der gerade erst bekannt gewordene Angriff auf Nintendo) zeigen doch recht deutlich, dass die großen Player weit attraktivere Ziele bieten.

Klar, es gäbe natürlich die Möglichkeit, sich einen eigenen Fileserver aufzubauen, mit allem PiPaPo. Dazu bin ich ganz ehrlich aber absolut zu bequem. Einer Lösung von Apple traue ich aber aus meiner bisherigen Erfahrung mit Produkten dieser Firma durchaus zu, dass ich das Teil lediglich anschließe, einschalte und dann tut es, was es soll. Dafür bin ich bereit, ein paar Euro mehr zu zahlen. Denn hier halte ich es mit Apple: Ich mag es, wenn Technik auf magische Weise aus dem Weg geht, und das obwohl ich mich durchaus als technisch halbwegs versierten Nutzer betrachte. So, die Keynote kann kommen.

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iMac mit Schlafstörungen

4 Apr

Kennt ihr das? Ihr legt euch ins Bett und könnt einfach nicht einschlafen? Oder wacht nach kurzer Zeit schon wieder auf? In westlichen Industrieländern hat scheinbar jeder Vierte mit Schlafstörungen zu kämpfen. Aber wusstet ihr, dass davon sogar iMacs befallen sein können? Nein? Ich auch nicht. Aber der Reihe nach…

Seit wenigen Tagen bemerkte ich, dass mein Rechner nicht mehr im Ruhezustand bleiben mag. Bereits nach wenigen Minuten wacht er einfach unvermittelt wieder auf. Nachdem ich mir zunächst mit Herunterfahren beholfen habe, bin ich doch mal dem Ganzen auf die Spur gegangen. Das Internet hat mich, wie so oft, nicht wirklich schlauer gemacht. Die paar wenigen, sinnvollen Tipps, die ich gefunden habe, hab ich alle ausprobiert. Neuen Nutzer angelegt, um im Hintergrund laufende Software auszuschließen – negativ. Den Bluetooth-Geräten nicht erlauben, den Rechner aufzuwecken (warum auch immer man das wollen würde) – negativ. Einzig das Abstecken der gesamten USB-Geräte hat dann Abhilfe geschafft. Das kann natürlich auch nicht die Lösung sein.

Allerdings brachte es mich zum Nachdenken: An den Geräten, die am Rechner hängen, habe ich in letzter Zeit keinerlei Änderungen vorgenommen. Also kurz überlegt, was ich denn eigentlich überhaupt in den letzten Tagen geändert hatte. Keine neue Hardware, keine neue Software… Hmmm… Ob ihr es glaubt oder nicht: Das einzige, was ich verändert hatte, war, dass ich zwei externe Festplatten zusammen an eine neue Mehrfach-Steckdose mit Schalter hängte (siehe Foto), um die beiden selten benötigten Backup-Pferde mit einem einzigen Schalter einschalten zu können.

Dieses kleine Scheißerchen ist Schuld!

Dieses kleine Scheißerchen ist schuld!

Und exakt dieses kleine Scheißerchen ist schuld daran, dass der iMac bereits nach kurzer Zeit wieder aus dem Ruhezustand aufwacht. Ich konnte das hier sozusagen empirisch nachweisen: Steckdose dazwischen gesteckt -> iMac mag nicht schlafen. Steckdose weg -> iMac schläft wie ein Baby. Der creepy part daran: Die Steckdose an sich ist ausgeschaltet, die Festplatten demnach auch und trotzdem wacht der Rechner wieder auf… Sollte also jemand einmal über das Problem stolpern, dass der Mac unvermittelt aus dem Schlafmodus wieder aufwacht, prüft am besten auch mal eure Steckdosen. Ich bin übrigens für technische Erläuterungen des Phänomens dankbar, da ich nicht die leiseste Ahnung habe, wie das zustande kommen könnte.

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Das etwas andere iPad 2 Unboxing Video

26 Mrz

Unterdessen ist nun auch mein Video mit Eindrücken von gestern, ein paar typischen Unboxing-Szenen und einem Kurzvergleich des alten und des neuen iPads bei GamersGlobal online gegangen. Ich bin so frei und bette das mal direkt hier für euch ein:

Sollte die Frage auftauchen: Die Musik im Hintergrund ist von meiner Band Blindflug, der Song heißt “Schöner Tag”. Und bevor ich es vergesse: Die Kollegen von Chip haben mich gestern sogar noch kurz interviewt. Zu sehen gibt es das Video auf deren Webseite. Schade: Meine unverhohlene Werbung für GamersGlobal haben die Helden tatsächlich rausgeschnitten. Ich verlinke dennoch, was soll’s ;)

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iPad 2 Launch mit Live-Bericht

25 Mrz

Was ein Tag. Vor lauter iPad-Euphorie habe ich diese Woche doch glatt wieder vergessen, auf unsere App der Woche auf GamersGlobal hinzuweisen. Liqua Pop ist derzeit ja ohnehin schon fast in aller Munde. Hat mir sehr gut gefallen.

ABER, ja, das große ;) Noch viel spannender: Heute war ja neben dem 3DS Launch (der mich jetzt relativ kalt lies) auch der Verkaufsstart des iPad 2. Völlig spontan (ehrlich!) und ungeplant habe ich mich zu einem kleinen Live-Bericht für GamersGlobal entschieden. Ich will jetzt den ganzen Text hier nicht noch mal wieder geben, lest selbst. Fazit: Irrational, ja verrückt. Aber Spaß hat es gemacht. Das gute Wetter tat das Übrige. Beinahe Festival-Atmosphäre, wenn auch ohne Livebands und ohne Bier ;) Während gerade das Backup installiert, genieße ich jetzt schon mal den Feierabend. Unboxing-Video inklusive einiger Eindrücke vom Launch gibt es dann morgen.

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Apple TV von Schlange gebissen

8 Feb

Mangels ausreichender Anzahl an optischen Audio-Anschlüssen an meinem 5.1 System habe ich mich vor kurzem dazu durchgerungen, den Premium HDMI Selektor von Snakebyte anzuschaffen. An und für sich ein nettes, kleines Gerät, dass je vier HDMI- und optische Eingänge bietet und je nach gewähltem Kanal die entsprechenden Signale von einem zentralen Ausgang zu einem weiteren Gerät schickt. Eine kleine Fernbedienung wird mitgeliefert, mit der man bequem vom Sofa aus umschalten kann. Wie das aber mit neuen, technischen Geräten meistens so ist: Mit der Lösung eines Problems schafft man sich wieder mindestens ein neues.

Ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich auf den Apple TV (die zweite Generation, also das kleine, schwarze Kästchen) schimpfen soll, oder auf den Snakebyte HDMI Selector. Nach einigen Tests bin ich aber überzeugt davon, dass der Apple TV die Zicke im Bunde ist. Folgendes Problem ergibt sich: Schaltet man zwischen den Kanälen des Snakebyte um, während der Apple TV läuft, bekommt man beim Zurückschalten auf den Apple TV kein richtiges Bild mehr gezeigt. Bei mir äußert sich das so, dass das Bild flackert, Grafikfehler aufzeigt und stellenweise sogar komplett ausfällt.

Zunächst hatte ich das HDMI-Kabel in Verdacht. Nach kurzem Umstöpseln hat sich das aber als Fehlannahme erwiesen. Ein Umstecken am Snakebyte hat gezeigt, dass auch dessen Eingang nicht defekt und daher als Ursache ausgeschlossen werden kann. Hängt der Apple TV an einem anderen Kanal, zeigt sich das gleiche Fehlverhalten, während eine angeschlossene PS3 keinerlei Probleme bereitet. Nach ein paar weiteren Experimenten fand ich zumindest einen geeigneten Workaround: Will man einen Apple TV an einem Snakebyte HDMI Selector betreiben, sollte man grundsätzlich zuerst den Snakebyte mit der richtigen Kanalnummer einschalten und dann den Apple TV. Nur in der Reihenfolge pairen die beiden Geräte offenbar korrekt miteinander. Xbox 360 oder PS3 arbeiten hingegen problemfrei mit dem Snakebyte zusammen. Böser Apple TV!

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Mein nächster Rechner…

30 Jan

…oder auch: Das ist ja wie früher, als Computer noch so groß wie Schränke waren und ganze Räume füllten. Gerade durch den Fanb0ys-Podcast darauf aufmerksam geworden: Ein Super Computer von IBM schlug in einer Jeopardy-Testrunde (die eigentliche Show kommt offenbar im Februar) zwei menschliche Kandidaten (ihres Zeichens beides Jeopardy-Profis). Abgefahrene Sache. Der Informatiker und insbesondere Mustererkenner in mir  ist begeistert ob dieser Technik-Demonstration. Ich bin gespannt, ob Moore’s Gesetz auch 2011 noch gültig ist und wir in ein paar Jahren diese Möglichkeiten in unserem privaten Rechner zur Verfügung haben. Noch zweifle ich ja daran, geht so eine Entwicklung doch leider nicht unendlich vorwärts. Irgendwann können die Strukturen auf Chips physikalisch nun mal nicht mehr kleiner gemacht werden. Dennoch hoffe ich, in der Richtung noch einiges erleben zu dürfen.

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